Spielbank Schweiz – die besten 10 Casinos der Eidgenossenschaft

Die Geschichte der Spielbanken in der Schweiz ist eine relative junge. 2002 wurde das Glücksspielgesetz geändert und die erste Spielbank eröffnet. Davor durfte nur für geringe Einsätze in sogenannten Kursälen gespielt werden. Heute gibt es in der gesamten Eidgenossenschaft 21 Spielbanken.

Aus den 21 Spielbanken haben wir für Sie zehn Favoriten gewählt.

Offline Casino Spiele auf einen Blick:

Dabei unterscheidet man je nach Konzession zwischen einer Spielbank mit der Konzession A oder einer Spielbank mit der Konzession B. Die Konzession A wurde für die neu geschaffenen „Grand Casinos“ gemacht. Sie dürfen eine unbeschränkte Zahl von Tischspielen und Glücksspielautomaten betreiben und auch vernetzte progressive Jackpots anbieten. Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Obergrenze bei den Einsätzen. Die Einnahmen aus der Spielbankenabgaben fließen zu 100 Prozent in die AHV (Schweizer Pensionsversicherung). Acht Grand Casinos gibt es aktuell in der Schweiz. Die Konzession B wurde an die früheren Kursäle vergeben. Sie dürfen nur drei Arten von Tischspielen anbieten und die maximal erlaubte Anzahl an Spielautomaten liegt bei 250. Es gibt (kantonal festgelegte) Einsatz und Gewinnbeschränkungen. Eine Spielbank mit Konzession B führt 40 Prozent der Spielbankenabgabe an den Standortkanton ab, die restlichen 60 Prozent gehen in die AHV. 13 derartige Spielbanken bestehen derzeit.

Grandcasino Baden

Obwohl das Casino Baden über eine A-Konzession als Grand Casino verfügt, blickt die Spielbank doch schon auf eine viel längere Geschichte zurück. Seit 1891 wird hier Glücksspiel betrieben. Das hat damit zu tun, dass die Stadt mit 21 Thermalquellen gesegnet ist, die schon früh für Tourismus sorgten. Die reichen Gäste spielten gerne und so entstanden, wie in vielen anderen Kurorten auch, Glücksspielangebote. Hier finden Spieler vielen Spielautomaten, Blackjack, Roulette und auch ein gutes Poker-Angebot.

Baden liegt im Schweizer Kanton Aargau – unweit von Zürich. Viele Zürcher ziehen die Spielbank in Baden der eigenen vor – da sie einfach noch „klassischer“ ist und über mehr Flair verfügt.

Grand Casino Baden

Grand Casino Bern

Die Spielbank in der Schweizer Hauptstadt Bern besticht mit einer wunderschönen Aussicht auf die Altstadt von Bern. Sie ist Teil eines größeren Komplexes mit Kongresszentrum, Spa- und Fitness-Einrichtung und Bars.

American Roulette, Black jack, Baccarat spiele und Poker werden neben Spielautomaten angeboten. Dabei besteht zwar keine Sakko- oder Krawattenpflicht, aber man sollte sich doch ansprechend kleiden. Bern ist ein kleineres unter den Grand Casinos – aber angenehme Stunden kann man hier allemal verbringen.

Grand-Casino-Kursaal-Bern

Casino Barrieré de Montreux

Das Casino Montreux am Genfer See wurde in einem unsterblichen Rock-Song verewigt. Denn in „Smoke on the Water“ von Deep Purple geht es um den großen Brand, der das Original-Gebäude der 1881 gegründeten Spielbank zerstörte. 1971 brannte dieses ab – 1975 wurde es komplett restauriert wieder errichtet. Im alten Gebäude fand noch das berühmte Jazz-Festival von Montreux statt – bei dem auch Bands wie Led Zeppelin, Pink Floyd oder eben Deep Purple auftraten.

Das moderne Casino von Montreux bietet an 22 Tischen französisches und englisches Roulette, sieben Blackjack Tische und sogar einen Boule-Tisch! Auch Poker wird angeboten. Dazu kommen noch 185 Einarmige Banditen, die in der Spielbank auf den Besucher warten.

Casino Barrieré de Montreux

Casino Lugano

Im Süden der Schweiz, im italienischsprachigen Kanton Tessin, bietet das Casino Lugano Glücksspiel vom Feinsten. Spieltische für Roulette, Chemin de Fer, Blackjack und Punto Banco locken die Spieler ebenso an, wie das gute Poker-Angebot. In der Spielbank gibt es außerdem auch noch 234 Automaten. Die Kleidervorschriften sind nicht sehr streng, aber es wird Wert auf eine gepflegte Erscheinung gelegt.

Casino Lugano

Casino St. Moritz

Moritz ist einer der legendären Bergorte der Schweiz. Hier geben sich die Reichen und Schönen der Welt die Klinke in die Hand. Das spiegelt sich auch im edlen Casino von St. Moritz. Die Spielbank ist mit einer Lage auf 1850 Meter über dem Meer die höchste der Schweiz.

Es gibt nur wenige Spieltische, welche teilweise auch mit hohen Mindesteinsätzen (bis zu 50 Franken beim Roulette) versehen sind. Angeboten wird Roulette, Blackjack und Poker sowie 81 Spielautomaten.

Die Spielbank von St. Moritz verfügt über ausgezeichnete Bars und es lohnt sich auch ganz ohne Spielen hier einmal reinzuschauen.

Casino St. Moritz

Grandcasino Basel

Nur wenige Minuten vom Euroairport Basel Mulhouse Freiburg entfernt, liegt das Grand Casino Basel. Ein Hotel ist angeschlossen, so dass hier schon fast ein wenig Las Vegas Stimmung aufkommt.

Geboten werden acht American Roulette Tische sowie 5 Blackjack Tische. Dazu kommt ein eigener Poker-Raum, der mehrere Varianten des Kartenspiels anbietet. Gigantisch ist das Angebot an Spielautomaten: 355 „einarmige Banditen“ findet man hier vor.

Grandcasino Basel

Swiss Casino Schaffhausen

Unweit der Rheinfälle liegt das kleine, aber feine Swiss Casino Schaffhausen. Die Spielbank bietet American Roulette und Blackjack. Dazu kommt ein großzügiger Poker-Raum. 116 Automaten runden das Angebot an. Gewinne können auf eine Karte übertragen werden, welche auch in den anderen Swiss Casinos (Pfäffikon, St. Gallen, Zürich) verwendet werden kann. So muss man keine großen Geldbeträge mit sich herumtragen.

Swiss Casino Schaffhausen

Casino Davos

Davos ist ein bekannter Kur- und Bergsport-Ort im Schweizer Kanton Graubünden. Hier kurte schon Thomas Mann, was er im berühmten Roman „Der Zauberberg“ literarisch verewigte. Anders als in St. Moritz war das Glücksspiel hier aber nie so das richtig große Thema. Heute findet man hier trotzdem eine kleine Spielbank. Roulette und Blackjack werden ebenso angeboten, wie ein Pokerraum. Dazu kommen etwa 70 Spielautomaten. Ein gutes Restaurant sorgt dafür, dass man immer gestärkt spielen kann.

Casino Davos

Swiss Casinos St. Gallen

Der amerikanische Casino-Architekt Paul Steelman war verantworltich für das Swiss Casinos St. Gallen. Er ist auch für mehrere Casinos in Las Vegas (Treasure Island), Macao und Atlantic City verantwortlich.

Die Spielbank bietet Roulette, Blackjack, Poker und fast 200 Spielautomaten. Bekannt sind auch die „Männerabende“ an jedem Freitag, bei denen es eine erotische Show gibt. Für frauen gibt es an jedem dritten Mittwoch im Monat eine Show mit den Italian Dream Boys. Empfehlenswert ist das sehr gute Restaurant Olivé.

Swiss Casinos St. Gallen

Casino Bad Ragaz

Design-Fans werden das Casino des Kurortes Bad Ragaz im Bündner Rheintal lieben. Hier wird Eleganz und modernes Design sehr stimmig verbunden. Deshalb legt man auch sehr viel Wert auf gute Abendkleidung, im T-Shirt kommt man in Bad Ragaz nicht weit.

Bei den Spieltischen gibt es Roulette, Blackjack und Poker. Dazu kommen viele Spielautomaten, die teilweise auch recht beträchtliche Jackpots ausschütten.

Hervorragend ist das Angebot an Restaurants und Bars – hier setzt man sich sogar vom mondänen St. Moritz ab.

Casino Bad Ragaz

In der Schweiz gibt es zahlreiche Spielbanken, die einen Besuch Wert sind

Seit dem das Glücksspiel in der Schweiz legal ist, was einem Volksentscheid zu verdanken ist, öffneten 21 neue Spielbanken ihre Türen. Die Besucher waren begeistert. In den vergangenen Jahren lösten die Schweizer Casinos einen regelrechten Boom aus. Der Umsatz im Jahr 2015 belief sich auf rund 681 Millionen Franken. Zwar ist die Konkurrenz für die Spielbanken größer geworden und viele Kunden ziehen mittlerweile das Online Casino Schweiz vor, mehr als 260 Millionen Franken geben die Schweizer derzeit für Internetcasinospiele aus, doch trotzdem, die Spielbanken sind und bleiben ein beliebtes Ausflugsziel. Besonders attraktiv sind die Bergcasinos in St. Moritz, Davos oder Arosa.

Die Attraktivität von Spielbanken in Berggebieten und an Tourismusorten ist ungebrochen. Dabei sind die meisten Spielbanken nur während der Hochsaison im Winter offen.  Angeboten werden allerlei Tischspiele sowie zahlreiche Geldspielautomaten. Das Casino im Kurpark Interlaken verzeichnete in den letzten Jahren rund 91.000 Besucher. Ein Viertel davon sind ausländische Touristen. Für Besucher sind die Spielbanken ein wichtiges Zusatzangebot in ihrem Urlaub. Sie stellen ein attraktives Unterhaltungsangebot dar. Nach dem Skifahren oder einem Bergspaziergang lässt sich der Abend am besten einer Spielbank ausklingen. Als Spieler darf man sich außerdem über einen exzellenten Service und vorzügliche Cocktails und Speisen freuen.

Casinos mit A oder B Lizenz

Die Casinos in der Schweiz unterscheiden sich zwischen Spielbanken mit A- und mit B-Lizenz. Ehemals wurden die A-Konzessionen an die neuen Grand Casinos vergeben. B-Konzessionen erhielten die Nachfolger der damaligen Kursäle. Die Unterscheidung von A- und B-Konzessionen hat für die Spielbank kaum eine Bedeutung. Was die Sicherheit und die Regeln angeht, gelten für beide Casinoarten die gleichen gesetzlichen Auflagen. Für die Gäste bedeuten die Konzessionen, dass es Unterschiede im Spielangebot gibt. Sie sollten wissen, dass Casinos mit A-Lizenz eine unbeschränkte Anzahl von Tischspielen und Spielautomaten anbieten dürfen. Zudem haben die A-Spielbanken die Möglichkeit, ihre Jackpots miteinander zu vernetzen. Weiterhin gibt es keine vorgeschriebenen Höchsteinsätze. Für High Roller und Profizocker sind diese Spielbanken hervorragend geeignet. Zu den Casinos mit A-Konzession gehören unter anderem die Spielbank Baden, die Spielbank Lugano, das Casino de Montreux, die Spielbank Basel, das Casino in St Gallen, die Spielbank in Bern und das Casino Luzern.

Alle Spielbanken, die über eine B-Konzession verfügen, sind in ihrem Spielangebot eingeschränkt. Sie dürfen maximal drei verschiedene Tischspiele, wie Roulette, Baccarat oder Blackjack anbieten und nicht mehr als 250 Glücksspielautomaten aufstellen. Weiterhin sind sie verpflichtet, Einsatz- und Gewinnbeschränkungen einzuhalten. Sie dürfen ihre Jackpots auch nicht vernetzen. Für Spielanfänger und Gelegenheitszocker sind diese Spielbanken einen Besuch wert. Denn in der Regel hat man in diesen Casinos die Möglichkeit, mit sehr geringen Einsätzen zu spielen. Damit geht man weniger Risiko ein. Zu den Spielbanken mit B-Lizenz gehören unter anderem das Casino Davos, die Spielbank Genf, das Casino Locarno, die Spielbank St. Moritz, die Spielbank Fribourg, das Casino Schaffhausen und die Spielbank Bad Ragaz.

Die außergewöhnlichsten Casinos der Schweiz

Das Casino Basel ist architektonisch außergewöhnlich. Das Gebäude ist ein futuristisch aussehender, roter und riesiger Würfel. Alleine in visueller Hinsicht lohnt sich deshalb ein Besuch in diesem ungewöhnlichen Casino. Im Inneren finden die Besucher verschiedene Tischspiele, wie Roulette, Blackjack, Poker, Baccarat und mehr als 300 Spielautomaten vor. Das Sortiment der Automatenspiele ist übrigens das größte der Schweiz.

Stilvoll und elegant geht es im Casino Baden zu (welches nicht mit dem deutschen Casino Baden Baden zu verwechseln ist). In diesem Grand Casino gibt es eine großzügige Auswahl an klassischen Tischspielen und vielen Geldautomaten. Das Casino Baden kann zudem mit einem exzellenten Gastronomieangebot punkten. Die Spielbank befindet sich übrigens in einem imposanten Palast.

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